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Eiweiß, Booster und mehr

Low Carb- eine Ernährungsstrategie

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Mit einer Low Carb Diät lässt es sich gut Abnehmen, in dem man die Kohlenhydrate bei täglichen Ernährungsweise reduziert.

Recht viele Carbs sind in Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Backwaren, diese sollten deshalb nur eingeschränkt gegessen werden, wenn man nach dem Low Carb Prinzip sein Masse verringern möchte. Aber d. h. nicht, dass du auf Pastagerichte, süßes Gebäck oder das Abendessen verzichten musst. Es existiert wunderbare Alternativen, etwa mit Blumenkohl, Zucchini oder Pastinaken . Das Wort Kohlenhydratminimierung bzw. Low Carb (von engl. carb, Abkürzung für carbohydrates Kohlenhydrate) bezeichnet verschiedene Ernährungsformen oder Diäten, bei denen der Anteil der Carbs an dem alltäglichen Essen verkleinert wird.

Ein Motiv ist häufig eine erwünschte Gewichtsreduzierung oder die Behandlung einer Stoffwechselerkrankung oder als generelle Ernährungsform. Werden nicht ausreichend Kohlenhydrate über die Essen zu sich genommen, erfolgt eine Umstellung des Stoffwechsels. In diesem Status erzeugt der Körper in der Leber aus den Fettreserven über Acetyl-CoA körperimmanenten Energieträger, die sog. Ketone, die er den Gewebezellen als optionalen Energielieferanten zur Verfügung stellt.

Die Low Carb -Vertreter gehen davon aus, dass eine Ernährungsweise mit einem hohen Beitrag an Kohlenhydraten allgemein schlechte Auswirkungen auf die Wohlbefinden hat und die Bildung von Degenerationserkrankungen begünstigt wird und zu Übergewicht führt. Was bei einer kohlenhydratarmen Ernährungsweise nicht so häufig der Fall ist.

Die Grundidee von Low Carb

Eine der Grundideen dahinter ist das Konzept eines Menschen, der erblich nur bedingt an die kohlenhydratlastige Ernährungsweise mit Getreideprodukten gewöhnt ist, da diese erst mit dem Entstehen der Ackerbaukultur vor ca. 10.000 Jahren verfügbar sind. Es wird davon ausgegangen, dass das Individuum physiologisch noch besser an eine Ernährungszusammensetzung einer Jäger- und Sammlerkultur mit viel Fett und Eiweiß und wenig kurzkettigen Kohlenhydraten ausgerichtet ist.

Auch sind Kohlenhydrate kein unerlässlicher Teil der Nahrung, da der Körper sie in der Gluconeogenese unter Energieaufwand aus ähnlichen Nahrungsbestandteilen wie Eiweißen und Fetten selber anfertigen kann. Der tagtägliche Glucosebedarf eines ausgewachsenen Menschen Menschen ist etwa 160 g, wobei davon allein 120 g das Hirn braucht, im Antagonismus dazu steht die Fähigkeit der Leber, jeden Tag etwa 180 bis 200 g Glukose zu erzeugen.

Dementsprechend ist auch eine Krankheit des Menschen durch das Fehlen von Kohlenhydraten unbekannt. Ein anderer Wirkmechanismus für eine Gewichtsreduktion durch Low-Carb -Diäten kann ein stärkeres oder früheres Sättigungsgefühl sein, das durch den optimaleren Eiweißanteil in der Nahrung ausgelöst wird. Eine Erklärung ist, dass durch zu häufig zu hohe Glukosespiegel oder zu eilige Glukosespiegeländerungen, durch den hohen (kurzkettigen) Kohlenhydrateanteil einer typischen europäischen Ernährungsweise, Belastung über dem Limit entstehen und es zur Adaptation des Kohlenhydratstoffwechsels kommen kann.

Zum einen wird die Bauchspeicheldrüse gestresst, ferner kann es zur langfristigen Störung der Insulinsekretionsfunktionalität kommen. Darüber hinaus wird vermutet, dass eine häufige starke Insulin­ausschüttung des Menschlichen Körpers auf Dauer zu Insulinresistenz führen kann. Die Ernährungsregeln der diversen Low-Carb -Vertreter sind uneinheitlich und weichen stellenweise stark voneinander ab.

Die Low Carb Diät- Arten

Am Anfang Stand die fast ganz auf Kohlenhydrate verzichtende Atkins-Diät, während bei einigen Anderen zum Beispiel der Logi- Methode nur die Zufuhr von Kohlenhydraten mit hohem glykämischem Index verhindert werden soll. Bei dieser Form der Low-Carb -Ernährung wird bei den Kohlenhydraten nicht nur die Menge betrachtet, sondern auch die Geschwindigkeit mit der sich Blutzucker erhöht.

Der Grund zur Untersuchung der Geschwindigkeit des Blutzuckeranstiegs ist die Tatsache, dass ein geschwinder Anstieg des Blutzuckerspiegels zur starken Insulinausschüttung führt, weshalb der Blutzuckerwert rasch abermals sinkt. Als Folge hast Du schneller wieder Hunger, so die Hypothese. Seit Kurzer Zeit wird anstatt des Glykämischen Index verstärkt die Glykämische Last (GL) benutzt, da diese die eigentliche Belastung des menschlichen Menschlichen Körpers besser widerspiegelt.

Im Allgemeinen gilt zu sagen. Die wissenschaftlichen Meinungen differenzieren hierbei genauso, wie bei allen anderen Diäten. Denn eines steht fest, zu viel tierisches Eiweiß übersäuert den Körper und kann Gicht verursachen. Eine ausgeglichene Ernährungsweise, die ebenso Kohlehydrate beinhaltet, sowie Protein und viel frisches Obst und Gemüse ist lesenswerter, als etwas in Gänze vom Speiseplan zu streichen. Wer dazu noch regelmäßig Sport macht, hat damit auf jedenfall langfristig einen Vorteil. Der menschliche Körper braucht Kohlehydrate ebenso, wie Protein und auch Fett. Bei allen Dingen entscheidet, wie immer, die Menge sowie die Beschaffenheit.

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