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Wortwolke zum Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt und warum dieser wichtig ist

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt bei gesunder Ernährung ist der Säure-Basen-Haushalt aber warum? Egal ob Du in Fitness-Studio an diene Leistungsgrenze gehst oder ob Du mit dem Bike einen super steilen Anstieg hoch kurbelst, diese Situationen haben eines gemeinsam. In den Muskel entsteht ein enormes Brennen, die Atmung erhöht sich deutlich und die entsprechenden Gliedmaßen werden „schwer“.
Letztlich muss Du die Anstrengung abbrechen bzw. „einen Gang runter schalten“. Genau in diesem Moment spielt der Säure- Basen- Gehalt eine wichtige Rolle.

Säure-Basen-Haushalt – Was passiert genau:

Bei sehr hohen Belastungen kann die Bereitstellung von Sauerstoff mit dem Bedarf der Muskulatur nicht mithalten. Unsere Muskeln können Nährstoffe aber nur wirtschaftlich verwerten, wenn entsprechende Mengen an Sauerstoff zur Verfügung stehen. Durch diesen Mechanismus ist es uns erst möglich langfristige sportliche Aktivitäten einzugehen.
Entspricht die Versorgung mit Sauerstoff nicht dem Bedarf, muss eine sogenannte Sauerstoffschuld eingegangen werden. In dieser Situation verbleibt nur noch ein Nährstoff zur Gewinnung von Energie und das ist Traubenzucker. Somit ist für kurze Zeit eine entsprechende Energie- Reserve verfügbar.
In diesem Prozess kommt es zu einer zunehmenden Ansammlung von Milchsäure in den Muskeln. Diese führt letztlich zum Muskelversagen, da unser Stoffwechsel nur auf Basis eines streng geregelten PH- Wert funktioniert.
Zusätzlich gelangen die gebildeten Milchsäuren in die Blutbahn und erzeugen ein Gefühl von Unwohlsein bis hin zum Erbrechen.
Unser Körper verfügt in begrenzten Umfang über entsprechende Puffersysteme.

Säure-Basen-Haushalt – Puffersysteme

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen internen und externen Puffersystemen. Interne Puffersysteme befinden sich auf Zellebene. Ein typischer Vertreter der externen Puffer ist der rote Blutfarbstoff Hämoglobin. Hämoglobin versorgt die Zellen mit Sauerstoff und kann auf dem Rückweg zur Lunge die Säure gleich mitnehmen. In der Lunge bildet sich daraus Kohlendioxid und damit wird die Säure ausgeschieden.
Ein weiteres Puffersystem ist die Niere, diese scheidet aktiv Säuren aus. Ein weiteres wichtiges Organ in diesem Zusammenhang ist die Leber. Die Leber liefert Säure- Vorstufen für einen schnellen Abbau in der Niere. Die Ausscheidung erfolgt über den Urin.

Das Puffersystem der Niere und Leber funktioniert nicht kurzfristig, viel mehr hilft es ein der Bewältigung von ernährungsbedingten erhöhten Werten. Entsprechend der aktuellen Situation wird dann der Urin sauer oder basisch, damit reguliert der Körper den pH- Wert und hält diesem im Ideal- Bereich.

Was bedeutet das für mein Workout?

Neben den o.g. Puffer- Systemen gibt es ein weiteres System. Dabei handelt es sich um Carnosin. Carnosin ist ein Pfuffer- System, welches sich direkt in der Muskulatur befindet. Bei Nichtsportlern beträgt die Speicherfähigkeit ca. 9% aller Muskelpuffer. Dieser Wert kann sich bei sportlich aktiven Menschen auf bis zu 20% erhöhen. In diesem Zusammenhang spielt Beta- Alanin eine wichtige Rolle. Beta Alanin kann nachweislich die Ausdauer erhöhen. Die Aminosäure Beta- Alanin nimmst Du am Besten als Supplement ein. Ein ausreichende Zuführung über die Nahrung ist kaum möglich.

Weitere Einflussfaktoren auf den Säure-Basen-Haushalt

Neben Sport und Supplements spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Mit Hilfe der Ernährung kannst Du deinen Säure-Basen-Haushalt ebenfalls steuern. Obst und Gemüse, sowie daraus hergestellte Säfte bilden Basen. Die klassischen Gegenspieler sind eiweißreiche und Phosphat reiche Lebensmittel wie zum Beispiel Fleisch.

Für eine gesunde Ernährung und sportlichen Erfolg ist auch der Säure-Basen-Haushalt wichtig.

Quellen

 

Bildquellen

  • Der Säure-Basen-Haushalt: Ramona Thorhauer

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